InDesign Workflow

 

Wie ist der optimale Workflow zwischen Autoren, Editoren, Grafikern/Layoutern, Produktmanager, Übersetzungsagenturen, Websites, Social-Media...? Und das mit wenig Budget?

Ist das Budget eben sehr klein, kann hier auf Features von third parties (Dritt-Anbieter) zurückgreifen welchen.

Sehr viel kommt es vor, dass immer und immer wieder am Text gefeilt wird und diverse Änderungen ständig gemacht werden.
(Je nach Unternehmen ist dies fast nicht anders machbar, da sehr viele Stakeholder involviert sind.) Stösst dann noch die Übersetzung dazu... hat der Layouter einen Stress mit dem Handling dieser Korrekturen und einem schönen Umbruch (Problematik sind fixe Trennzeichen und Umbrüche...).

 

Hierein grober Abriss von Szenarien.

Szenario 01, Broschüre mit Wordsflow

  1. Ist der Inhalt mal in der ersten Endfassung, wirddas ganze Layout erstellt
  2. Das grobe Layout wird zügig erstellt und mittels Wordsflow exportiert.
  3. Das exportierte doc-file_v1 wird nun auf einem Share Drive (Dropbox/Googledocs/FTP-Server/Ordner) für alle Beteiligten zur Verfügung gestellt mit der Regel, keine Formatierungsänderungen anzubringen (Schriften ändern, Schriftgrössen, Abstände...) und jedesmal eine neue Version anzubringen (v1 = Version 1...) zu dessen eigenem Vorteil.
  4. Haben sich die Autoren, Editoren allen Stakeholdern geeinigt, dann kann das doc-file per Import-Funktion aus Wordsflow ersetzt werden.
  5. In InDesign den Umbruch wieder anpassen und das PDF versenden

 

 

Szenario 02, Broschüre mit InCopy

  1. Ist der Inhalt mal in der ersten Endfassung, wirddas ganze Layout erstellt
  2. Jedes Inhaltselement (Inhalt, welcher jemand zugreifen kann) wird in InDesign für InCopy exportiert.
  3. Auf einem Share Drive können diese Daten (name-export-aus-Layout.icml) gespeichert werden (Zugriff nur jenen Gewähren, die damit arbeiten).
  4. Authoren/Editoren/Stakeholder... können nun mit InCopy (Lizenz, CHF 5.-/Monat) diese freigegebenen Inhalte editieren.
  5. Sind die Justierungen erledigt, dann wird im InDesign-Original-Dokument ein Update der Inhalte gemacht.

 

Szenario 03, Broschüre mit Word

  1. Alle Inhalte werden im Word-Dokument formatiert. (Hier sollte man sich im Word mit Formatvorlagen etwas auskennen.)
  2. In InDesign werden diese Formatvorlagen von Word in die vorbereiteten Stilvorlagen in InDesign gemappt. (Format anpassen  und Formatzuordnung in der Importfunktion in InDesign)
  3. Sind die Vorlagen mal abgestimmt, kann der Umbruch in InDesign erfolgen. (Je nach Aufbau der Layouts in Word und InDesign könnte ein Wiederimport mit sehr wenig Aufwand). Wichtig hier ist die Verwendung der Formatvorlagen.

 

Szenario 04, Broschüre mit Excel

  1. Weiss man zuvor wie die Struktur eines Artikels/Produkts aussehen wird (Titel, Teaser, Author, Bodytext, Datum... Preis, Artikel-Nummer, Merkmale) könnte evtl. auch Excel verwendet werden. (Katalog mit Prudukte, Nummern, Preisen...)
  2. Klar gibt es hier Fix-Fertige eKatalog-Systeme doch es geht auch per XML oder per Excel.

 

Szenario 04, ein Mix aus allem,
Je nach Projektinhalt/-umfang werden Inhalte importiert, verknüpft (Snipets), ausgeblendet (Bedingt) oder man Exportiert ein XML per InDesign-Tags.

 

 

 
Workflowmichael galliker